Romane zwischen Untergang und Ewigkeit
Matthias-Johannes Fischer erzählt von Welten am Rande des Endes und von Leben, die kein Ende kennen. Drei Romane, zwei Sprachen, eine Stimme.




Der Autor
Matthias-Johannes Fischer schreibt Romane, die sich nicht in eine Schublade zwingen lassen. Mal lässt er seine Heimatstadt im Kriegsnebel versinken, mal einen Menschen niemals sterben — und in beidem geht es um dieselbe Frage: Was bleibt von uns, wenn alles Gewohnte nicht mehr gilt?
Mit Kein Morgen mehr entwirft er ein dystopisches Hamburg, das mit den Folgen eines völlig unvorstellbaren Kriegsangriffs ringt. Dabei geht es nicht um ein militärisches Planspiel, sondern um die Menschen, die überleben wollen und auf ein Morgen hoffen.
Der auf Deutsch und Englisch veröffentlichte Roman Living Forever erzählt die Geschichte des „Patienten Faust“ — eines Mannes, dem die Ewigkeit bevorsteht, lange bevor er begreift, was das für Folgen hat. Um dies zu ergründen, rettet er sich in die Rolle eines modernen „Faust“, der seine „Greta“ unter den Wirren der Forschung als Partnerin verliert und anschließend mit dem Zukunftsexperten „M“ eine Wette auf das ewige Leben eingeht. Dabei erlebt er verschiedene gegenläufige Episoden („Chroniken“), bis er merkt, dass er Raum und Zeit überwinden kann.
Anfang 2027 erscheint mit Geld ist ein Messer ein literarischer Wirtschaftskrimi, der das Personal von Brechts „Dreigroschenoper" einsetzt, um zu zeigen, wie wenig sich an den Strukturen verändert hat. Macheath („Mackie Messer“) als Ferrari fahrender Buchhalter im zwielichtigen Börsenunternehmen „Chicago Central Trust“, dessen Geschäfte der skrupellose Patriarch Peach lenkt.
Fischer lebt und schreibt in Deutschland. Seine Romane erscheinen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch und sind über Amazon oder den Buchhandel erhältlich.
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